Schwangerschaftsverhütung
Schwangerschaftsverhütung ist nicht nur mehr Sache der Frau, sondern betrifft ebenso den Mann. Die Entscheidung über eine spezielle Verhütungsmethode sollten von beiden Partnern getroffen werden. Die heutigen Methoden zur Schwangerschaftsverhütung sind recht zuverlässig aber haben auch ihre Unterschiede in Anwendung und Nebenwirkungen. Hier die gängisten Verhütungsmethoden, die Ihnen die Entscheidung leichter machen werden:
Chemische Arten ? Eingriff in den Körper!
Antibabypille
Die Antibabypille gibt dreifachen Schutz gegen eine ungewollte Schwangerschaft:
1. der Eisprung wird gehemmt,
2. die Durchdringlichkeit der Spermien wird durch Schleimpfropfen im Gebärmutterhals erschwert,
3. der monatliche Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wird unterdrückt, wodurch das Einnisten einer befruchteten Eizelle praktisch unmöglich ist.
Voraussetzung für eine optimale Sicherheit erfolgt bei richtiger Einnahme der Pille. Da die Antibabypille den Hormonhaushalt steuert, bietet sie viele Vorteile bei Frauen mit starken, schmerzhaften oder unregelmäßigen Blutungen. Auch Hautunreinheiten, Kopfschmerzen, Gewichtsanstieg, Spannungen und Schmerzen in den Brüsten und im Unterleib können durch die Pille verringert werden oder gar verschwinden. Nebenwirkungen können auftreten, die bei jeder Frau unterschiedlich empfunden werden, wie z. B. Kopfschmerzen, Zwischen- und Schmierblutungen, Brustschmerzen, Gewichtsveränderung, Stimmungsschwankung. Eine gute Verträglichkeit bieten die modernen, niedrig dosierten Pillen. Die Minipille ist unkompliziert, da Sie jeden Tag eingenommen werden kann. Sie ist auch während der Stillzeit anwendbar und generell gut verträglich. Die Sicherheit liegt jedoch nicht so hoch wie bei der Antibabypille. Welche Pille für Sie geeignet ist, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt besprechen. Bei Unverträglichkeiten, sollten Sie auf andere Methoden zurückgreifen. 4 Millionen deutsche Frauen vertrauen der Pille, denn sie bietet eine Sicherheit von 99,5. Gefolgt von der Hormonspirale.
Hormonspirale
Die Hormonspirale ist vergleichbar mit einem Streichholz in T-Form und besteht aus Kunststoff. Geringe Mengen des Hormons Gestagen sorgen dafür, dass der Schleim des Gebärmutterhalses dickflüssig wird und somit die Spermien nicht in die Gebärmutter gelangen können. Unverträglichkeiten sind jedoch nicht ausgeschlossen. Diese Anwendung ist bei einer abgeschlossenen Familienplanung geeignet. Besteht für die Zukunft ein Kinderwunsch, so kann alternativ die Methode der 3-Monats-Spritze gewählt werden.
3-Monats-Spritze
Bei der 3-Monats Spritze wird ein hochdosiertes Hormon Gestagen mit einer Spritze verabreicht, die 3 Monate sicheren Schutz vor einer Schwangerschaft bietet. Der Eisprung wird 4 ? 8 Wochen verhindert, der Schutz bleibt für weitere 4 Wochen erhalten. Eine recht praktische Lösung, da keine Einnahmefehler auftreten können. Eine Sicherheit laut Studie liegt hier bei 99,7%. Vorteil der 3-Monatsspritze ist die Verringerung des Thromboserisikos, da sie kein Östrogen wie bei der Pille enthält. Eine moderne Methode bietet auch das Verhütungspflaster.
Verhütungspflaster
Das Verhütungspflaster wird auf Bauch, Oberschenkel, Po oder Außenseite des Oberarmes geklebt. Die enthaltenen Hormone sorgen dafür, dass eine Schwangerschaft relativ sicher verhindert wird. Das Pflaster wird 3 Wochen lang wöchentlich ausgetauscht. Nach einer pflasterfreien Woche kann dann wieder von vorn begonnen werden. In der Woche ohne Pflaster setzt die Periode ein. Der Empfängnisschutz bleibt bestehen. Selbst beim Duschen und Baden ist das Pflaster kein Hindernis. Bei korrekter Anwendung ist der Empfängnisschutz so hoch wie bei der Antibabypille.
Verhütungsring
Eine Alternative zum Verhütungspflaster, zur Antibabypille oder zur Drei-Monats-Spritze ist der Verhütungsring - eine hormonelle Methode der Schwangerschaftsverhütung. Dieser flexible Verhütungsring wird von der Frau selbst einmal im Monat eingesetzt. Für die
folgenden drei Wochen bleibt der Ring in der Vagina. Danach wird der Ring für eine Woche entfernt ? die Regelblutung setzt ein. Anschließend kann der nächste Ring eingesetzt
werden. Für insgesamt vier Wochen bleibt der Empfängnisschutz erhalten.
Für den einmaligen Gebrauch sind samenabtötende Verhütungsmittel als Zäpfchen, Salbe, Creme, Gel, Tabletten oder Schaum erhältlich. Die Sicherheit wird jedoch mit der Anwendung eines Kondoms erhöht.
Samenabtötende Verhütungsmittel (Zäpfchen, Creme, Vaginaltabletten usw.)
Samenabtötende Verhütungsmittel enthalten den Wirkstoff Nonoxinol. Sie werden in die Scheide eingeführt und lösen sich dort auf und setzen somit den Wirkstoff frei. Die Spermien werden abgetötet oder bewegungsunfähig gemacht. Einige verwandeln sich in einen zähen Schleim, der den Muttermund verschließt. Samenabtötende Verhütungsmittel sind bei Bedarf jederzeit einsetzbar. Sie haben keinen hormonellen Einfluss auf unseren Körper.
Folgende Produkte empfehlen wir:
- Gynofit Vaginalgel
- Patentex oval Vaginalzäpfchen
- Contraceptivum Vaginalzäpfchen
Mechanische Arten ? Kein Eingriff in den Körper!
Kondom
Das Kondom schützt nicht nur vor einer Schwangerschaft, sondern gibt auch ausreichend Schutz vor Geschlechtskrankheiten. Sie werden vom Hersteller auf Qualität geprüft und mit einem Gütesiegel auf der Verpackung gekennzeichnet. Nach dem Verfallsdatum sollten Kondome nicht mehr verwendet werden.
Kondome sind einfach und praktisch. Unser Körper wird durch ihre Anwendung weder chemisch noch hormonell beeinflusst.
Verhütung durch Messung des Hormonspiegels
Anhand der Messung des Hormonspiegels kann man die fruchtbaren Tage von den unfruchtbaren Tagen unterscheiden. Dadurch kann man an den meisten Tagen auf Verhütungsmitteln verzichten. Diese Art der Verhütungsmethode ermöglicht auch gleichzeitig die Erkennung der fruchtbaren Tage, insofern ein Kinderwunsch besteht.
Wir empfehlen folgendes Produkt: PERSONA Minicomputer ? einfach und diskret.
Was ist PERSONA? PERSONA ist das erste System, das die Fruchtbarkeit objektiv anhand der fruchtbarkeitsregulierenden Hormone bestimmt.
Wie funktioniert PERSONA? Sie erhalten täglich die Information ?grünes Licht? (auf Verhütungsmittel kann verzichtet werden) oder rotes Licht (fruchtbare Phase). Durch ein gelbes Licht wird die Anwenderin zu einem Urintest aufgefordert, nach dessen Auswertung wieder ein grünes oder rotes Licht erscheint. Selbst der Eisprung wird per Symbol sichtbar auf dem Monitor. Zu diesem Urintest benötigt man PERSONA Teststäbchen, diese können Sie jederzeit bei uns im Shop erhalten.
Sicherheit - Basierend auf unabhängigen Studien ist PERSONA zu 94% zuverlässig, wenn es anleitungsgemäß und als einzige Verhütungsmethode angewendet wird. PERSONA ist eine natürliche Methode, frei von Nebenwirkungen und Gesundheitsrisiken. Lesen Sie weitere Informationen auf www.persona.de
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