Osteoporose Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine häufige Alters-Erkrankung des Knochens, die ihn für Brüche anfälliger macht. Sie ist gekennzeichnet durch eine Störung des Gleichgewichts der Knochenregeneration, das heißt, es wird nicht mehr soviel neues Knochengewebe gebildet wie altes abgebaut wird.
Therapie Um Osteoporose wirksam zu therapieren, konzentriert sich die Behandlung auf drei aufeinander abgestimmte Bausteine:
- ein Bewegungsprogramm, kombiniert mit einem
- Ernährungsprogramm (ausgewogene, gesunde Mischkost mit viel Calcium)
- und die medikamentöse Therapie (wir empfehlen >>CALCIUM D3 ratiopharm Brausetabletten oder >>CALCIMAGON D3 Kautabletten).
Jeder dieser drei Bausteine ist gleichermaßen wichtig für den Erfolg der Behandlung.
Nahrungsergänzung Mit steigendem Alter kann der Körper immer weniger Calcium aufnehmen. Auch die Fähigkeit des Körpers, Vitamin D durch UV-Strahlen selbst zu bilden, lässt mit den Jahren nach. In Mitteleuropa reicht die UV-Strahlung in den lichtarmen Monaten September bis März zudem auch nicht aus, um genügend Vitamin D zu produzieren. Eine ausreichende Versorgung mit >>Calzium und Vitamin D kann daher bei Osteoporosepatienten meist nur durch die zusätzliche Gabe eines >>Calcium-Vitamin-D-Präparates erreicht werden. >>Brausetabletten oder >>Filmtabletten gibt es von verschiedenen Herstellern und in unterschiedlicher Dosierung. >>Kautabletten haben den Vorteil, dass die Nährstoffaufnahme bereits über die Mundschleimhaut beginnt.
Verzichten Sie bei Ihrer Ernährung auf Lebensmittel, die dem Körper Calcium entziehen: - Phosphate: Kaltpudding, Schmelzkäse, Cola, Fleisch, - Oxalsäure: Spinat, Rhabarber, - zuviel Proteine: viel Fleisch und Wurst - Zucker und Salz.
Ersetzen Sie diese durch stark calciumhaltige Nahrungsmittel: - Joghurt und Camembert - Brokkoli, Grünkohl und Fenchel - Gekeimte Kresse - Sojabohnen - Mandeln und Haselnüsse - Calciumreiches Mineralwasser.
Erscheinung und Ursachen Die erhöhte Frakturanfälligkeit kann das ganze Skelett betreffen, am häufigsten befallen sind Wirbelkörper, Oberschenkelhalsknochen, Speiche am Handgelenk, Oberarmkopf und Beckenknochen. Die Erkrankung tritt im fortgeschrittenen Alter auf - Frauen sind deutlich häufiger (80%) betroffen als Männer (20%) - doch kann sie in Zusammenhang mit Calciummangel oder anderen Krankheiten auch schon in jüngeren Jahren auftreten.
Die Osteoporose entsteht meist aus einer unzureichenden Knochenbildung in jungen Jahren sowie einem beschleunigten Abbau in späterer Zeit. Ursachen dafür können sein: - genetische Veranlagung - Mangel an Sexualhormonen; - bösartige Erkrankungen des Knochenmarks, - Schilddrüsenerkrankungen, - Ernährungsfehler, also Mangel an Calcium und Vitamin D (Calcium gibt dem Knochen seine Festigkeit und Vitamin D regelt die Aufnahme von Calcium aus der Nahrung) - Perniziöse Anämie, Vitamin B12-Mangel - Folsäuremangel - Untergewicht - Bewegungsmangel, - Tabakrauch - Übermäßiger Alkoholkonsum - regelmäßiger Gebrauch bestimmter Medikamente, z. B. hochdosiertes orales Cortison - Fleischreiche, gemüse-/obstarme Ernährung scheint ungünstig zu sein. Es wird ein Zusammenhang des Knochenstoffwechsels mit dem Säure-Basen-Haushalt vermutet.
Diagnose Diagnostiziert wird Osteoporose durch die Knochendichtemessung, wozu verschiedene Techniken zur Verfügung stehen. Ermittelt wird der T-Wert, ein statistischer Wert, der eine Aussage zum Bruchrisiko ermöglicht.
Die Osteoporose ist eine zunächst unmerklich verlaufende Erkrankung. Erst beim Auftreten von Knochenbrüchen, insbesondere bei alten Menschen, bringt sie eine hohe Krankheitsbelastung (Schmerzen, Bettlägerigkeit, manchmal dauerhafte Immobilisierung) mit sich. Typische Merkmale der Osteoporose sind eine Abnahme der Knochenmasse und Verschlechterung der Knochenarchitektur sowie als deren Folge eine Abnahme der Knochenstabilität. Dies führt zu einer erhöhten Gefahr von Knochenbrüchen. Die Heilung der Knochenbrüche selbst ist nicht gestört. Sie erfolgt in der gleichen Zeit wie bei nicht Osteoporoseerkrankten. Gefährlich sind vor allem Folgeerkrankungen wie Lungenentzündung oder Lungenembolie, die häufig sogar zum Tode führen.
Eine der Gefahren der Erkrankung ist der Informationsmangel, also die Sorglosigkeit, mit der dem Thema Osteoporose begegnet wird. Lesen Sie mehr unter >> Kalziummangel
SPREEPHARMA bemüht sich, Ihnen Informationen leicht zugänglich zu machen. Durch unsere jahrelange Zusammenarbeit mit dem >>Landeshilfeverband Brandenburg & Berlin für Osteoporose e.V. sind wir mit den Problemen und Fragen der Betroffenen bestens vertraut. Wir sind bemüht, Sie und uns immer auf dem neuesten Stand der Informationen über die medikamentöse Therapie von Osteoporose zu halten.
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